Mehr hier: N21.press

Zwei Tage lang treiben wir uns nun schon bei „Wachstum im Wandel“ herum, haben viele Keynotes und Workshops besucht und auch darüber berichtet. Hier und im Konferenz-Live-Blog. Und auf N21.press, unserem (fast) täglichen Online-Medium zu allem, was Sie schon immer über Nachhaltigkeit wissen wollten. Dort erscheint heute ein kritischer Kommentar von Raimund Dietz zu einigem, was er auf dieser Konferenz gehört und gesehen hat.

„Über Transformation einer Gesellschaft in eine neue Gesellschaft durch Grenzsetzungen zu diskutieren, gleicht dem Versuch, die Quadratur des Kreises zu lösen, zumal die bestehende Gesellschaft ihrem Wesen nach eine entgrenzte ist, die aber deshalb nur floriert, weil sie sich selbst ständig neue Grenzen setzt. Bei aller kritischen Distanz zum „Kapitalismus“ sollte man davon ausgehen, dass die moderne Gesellschaft das Erfolgsmodell der Weltgeschichte ist. Sie ist so erfolgreich, dass man ihr angesichts der Naturzerstörung, die mit diesem Modell intrinsisch verknüpft zu sein scheint, neue Grenzen setzen muss. Die Idee besteht darin, dass das vor allem eine Begrenzung des Wachstums sein müsse. Es ginge darum, die kapitalistische Wirtschaft endlich in einen kreislaufförmigen, ökologisch verantwortbaren und sozial gerecht arbeitenden Mechanismus überzuführen. In dieser Beziehung, so eine Teilnehmerin, dürfe man keine Kompromisse eingehen….“
Hier bitte weiter lesen: http://n21.press/wenn-soziologen-ueber-postwachstum-grenzen-und-transformation-diskutieren/

Auch das gehört zu unserem Verständnis kritischer Berichterstattung über das weite Feld der Nachhaltigkeit. Wir verstehen uns als Teil einer breiter werdenden Bewegung, die sich vor einer Woche im Vokstheater zum Gemeinwohlfest und diese Woche hier bei „Wachstum im Wandel“ trifft.

Mehr zu den Themen der Konferenz findet sich hier: http://n21.press/themen/schwerpunkt-wachstum-im-wandel/  Demnächst auch Videos.

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