Neuer Südlink zu “Alternativen zum Wachstum”

Nord-Süd-Magazin von INKOTA

Alternativen zum Wachstum – Mit Rio+20 aus den globalen Krisen?

Umwelt, Klima, Wirtschaft, Finanzen – die Welt taumelt von Krise zu Krise, die Staatengemeinschaft zeigt sich unfähig, sinnvolle Alternativen zu entwickeln. Auch bei der Rio+20-Konferenz im kommenden Juni wird das nicht anders sein: Im Zentrum steht dort die “Green Economy”, doch nachhaltige Entwicklung wird auch diese nicht bieten.

Zwanzig Jahre nach dem großen “Erdgipfel” von Rio de Janeiro hat sich die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter aufgetan, hungern eine Milliarde Menschen, schreitet der Klimawandel ungebremst voran. Ist Nachhaltigkeit in einem Wirtschaftssystem, das auf Wachstum und Profit ausgerichtet ist, vielleicht gar nicht möglich? Viel zu selten wird die immergleiche Logik des Wachstums infrage gestellt. Dabei zeigt der neue Südlink 159: Alternativen sind möglich!

Der Südlink 159 umfasst 44 Seiten und kann für 3,50 Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden. Den Schwerpunkt der Ausgabe gibt es aber parallel als INKOTA-Dossier 11.

Für weitere Informationen und zur Bestellung des Südlinks besuchen Sie bitte die Website des INKOTA-netzwerks.

Veröffentlicht in News | Kommentieren

Petition “Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum” an die EKD

Initiativkreis ”anders wachsen”

Hauptziel des Initiativkreises „anders wachsen“ ist eine breite Öffentlichkeitskampagne zum Thema „Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum“, getragen durch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).

Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen – und unterzeichnen Sie die Online-Petition an den Rat und die Synode der EKD:

“Ich bitte den Rat und die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), sich des Themas „Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum“ anzunehmen, der falschen Vorstellung vom grenzenlosen Wirtschaftswachstum zu widersprechen, von den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Wissen- schaft ein Ende des Zwangs zum Wirtschaftswachstum zu fordern und dazu eine breite Öffentlichkeitskampagne durchzuführen.”
 
Inhaltliche Grundlage der Petition ist die Kirchentagsresolution, die der Initiativkreis „anders wachsen“ auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag 2011 in Dresden erfolgreich eingebracht hat:

Wirtschaft braucht Alternativen zum Wachstum
Häuft nicht auf der Erde Schätze für euch an (…). Häuft vielmehr im Himmel Schätze für euch an (…). Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein. (Matthäus 6,19-21)

Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. (1. Mose 2,15)

Mit der Schöpfung hat Gott dem Leben auf der Erde Grenzen gesetzt.
Es gehört zum Geschöpfsein des Menschen, diese Grenzen anzuerkennen.

Wir widersetzen uns der falschen Vorstellung vom grenzenlosen Wirtschaftswachstum
Der Lebensstandard in den Industrieländern ist auf dem höchsten Niveau in der Geschichte.
Der weitere Zwang zum wirtschaftlichen Wachstum jedoch fördert verheerende Entwicklungen:

  • Der Markt dehnt seinen Anspruch auf immer mehr Bereiche unseres Lebens aus.
  • Der Mensch dient zunehmend der Wirtschaft, nicht mehr die Wirtschaft dem Menschen.
  • Politische Regeln und Menschenrechte werden weltweit beseitigt oder umgangen.
  • Natürliche Ressourcen werden immer schneller verbraucht und der Klimawandel beschleunigt.
  • Wirtschaftsinteressen gewinnen immer höheren Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse.
  • Handelspartner und ganze Nationen werden übervorteilt.
  • Wirtschaftsinteressen werden zunehmend mit militärischer Gewalt durchgesetzt.

Wir als Bürgerinnen und Bürger der Industrieländer wollen

  • Lebensqualität statt Wirtschaftswachstum
  • nicht weiteres Wachsen an Konsum und Gütern, sondern wachsen an Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Zeit, Kultur, Glaube und Engagement
  • Verzicht üben und Einschränkungen in Kauf nehmen, wo es um der Menschen und der Schöpfung willen nötig ist.

Wir fordern von den Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

  • ein Ende des Zwangs zum Wirtschaftswachstum
  • eine Abkehr von Entwicklungsmodellen, die auf Wirtschaftswachstum beruhen
  • Alternativen zum Wirtschaftswachstum zu entwickeln
  • Verzicht zu üben
  • dem Wachstum weder Menschenrechte noch soziale und ökologische Interessen zu opfern.

Nähere Informationen zur Initiative und zur Petition finden Sie auf der Homepage.

Veröffentlicht in News | Kommentieren

10th international ASPO conference

30.05.2012-01.06.2012 in Vienna

The 10th annual ASPO (Association for the Study of Peak Oil & Gas) conference will bring together decision makers, scientists, the business sector, public authoritities and NGOs to discuss challenges and opportunities of Peak Oil and review scenarios on energy supply and demand.  High-level speakers, discussions and networking opportunities will allow exchange and know-how transfer on an international level.

The diversity of the program and participants from many different regions will bring new aspects into the discussion and create new perspectives on analyses, strategies and solution approaches.

The conference aims to provide insights about managing the challenges related to economic stability. The attendees will have the opportunity to obtain updates on the latest research on fossil fuel availability, on short and long term economic consequences of increasing energy prices.

Here´s an outlook on some of the topics planned for the ASPO 2012 conference:

  • The Future of Energy Supply and Demand
  • The Decline of Conventional Oil & Gas
  • Europe´s Shale-Gas Perspective
  • The Availability of Fossil Energy
  • The geopolitical Perspective of Energy supply and infrastructure
  • Economical and Societal Consequences of the Second Half of the Oil Age
  • Strategy Options: Resilience & Transformation
  • Peak Oil & Urban Design

Time: May 30 – June 1, 2012
Place: Palais Niederösterreich, Altes Landhaus, Herrengasse 3, 1010 Vienna

Find more information about the conference and the registration form on the conference website.

Veröffentlicht in Konferenz | 1 Kommentar

Wege zu einer Postwachstumsgesellschaft

23.04.2012 in Berlin

Wie werden wir eine Postwachstumsgesellschaft – und wie funktioniert sie?

Es ist schon erstaunlich, dass in Umfragen in Österreich und Deutschland eine große Mehrheit angibt, dass wir eine neue Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung brauchen, bei der der Schutz der Umwelt, der sorgsame Umgang mit Ressourcen und der soziale Ausgleich in der Gesellschaft stärker berücksichtigt werden müsste. Gleichzeitig glaubt eine ebenso deutliche Mehrheit, nicht daran, dass eine solche Gesellschaftsordnung erreicht werden kann. Diskutieren Sie mit Frau Prof. Zahrnt, welche Zwänge uns am Wachstumspfad festhalten lassen, aber auch über alternative Entwicklungsmöglichkeiten für eine Gesellschaft, die nicht auf Wachstum angewiesen ist.

Zeit: 23. April 2012, 19:30 Uhr
Ort: Urania Berlin, An der Urania 17, 10787 Berlin

Urania-Reihe “Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft” in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung

Mehr Informationen zum Programm und zur Ticketreservierung finden Sie hier.

Veröffentlicht in Vortrag | Kommentieren

Buchpräsentation “Growth in Transition”

11.04.2012 in Wien

Zeit: 11. April 2012, 19:00–20:30 Uhr
Ort: Hauptbücherei Wien, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

Die neue Publikation ist die englischsprachige Überarbeitung und Fortsetzung des Buchs „Welches Wachstum ist nachhaltig?“ aus dem Jahr 2009.

HerausgeberInnen:
Friedrich Hinterberger, Elke Pirgmaier, Elisabeth Freytag und Martina Schuster

 

 

Inhalt
Die Forcierung von Wirtschaftswachstum bleibt die vorrangige Antwort der Politik auf akute Probleme wie Arbeitslosigkeit, Armut und Umweltzerstörung. Aber der momentane Wachstumspfad hat weder die Voraussetzung für Vollbeschäftigung und erhöhtes Wohlbefin­den geschaffen, noch hat er zu einer Reduktion unseres Ressourcenverbrauchs geführt.

Das neue Buch „Growth in Transition“ gibt einen Überblick über die aktuelle Wachstumsdebatte und beschäftigt sich in Beiträgen von internationalen Kommentatoren aus der Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft mit der Frage: Welche alternativen Entwick­lungspfade erhöhen das menschliche Wohlbefinden und verhindern gleichzeitig den ökologischen und sozialen Zusammenbruch?

Nähere Informationen zur Buchpräsentation finden sie hier.

Veröffentlicht in Veranstaltung | Kommentieren

Alternativen zum BIP als Wohlstandsindikator

20.03.2012, Kommentar in FT

Ein Kommentar von Axel Reimann in der Financial Times vom 20.03.2012:

Bitte ein BIP
Eine Enquetekommission sucht Wachstumsalternativen – und keiner sucht mit. Eine Zwischenbilanz.

Vielleicht erinnert sich ja einer: Es gibt da immer noch so eine Enquetekommission des Deutschen Bundestags, die sich seit über einem Jahr regelmäßig trifft und ein wichtiges Thema beackert: wie wir wegkommen von der doofen Fixierung aufs Wirtschaftswachstum. Titel der Veranstaltung: “Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität – Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der sozialen Marktwirtschaft”. Morgen ist es wieder so weit: Die Kommission lädt zum Symposium ins Paul-Löbe-Haus. Grußwort vom Bundestagspräsidenten, Vorträge, Diskussionsrunden (“Warum Wachstum allein nicht glücklich macht”), Mineralwasser. Toll.

Und dann gibt es die Wirklichkeit. Die sieht so aus: Außerhalb dieses Zirkels (oder ähnlich romantischer Kreise) wollen zurzeit wieder alle mehr Wachstum. Und zwar schnell. Trotz der vielen Regalmeter an wachstumskritischer Literatur, die sich in den vergangenen Jahrzehnten angesammelt haben. Wirklich alle setzen darauf, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) doch bitte, bitte zunehme – am besten mindestens so lange, bis Außerirdische den Planeten übernehmen. Die Regierung will das (so wie das alle Regierungen überall immer gewollt haben), die Opposition sowieso, ja sogar die Grünen; die Gewerkschaften wollen Wachstum (“die eigentliche ökonomische Grundlage”), die Arbeitgeber wollen es (“die Grundlage unseres Wohlstands”), der Bankenverband fordert es (“Überwindung der Krise in Europa”), die EZB auch (Begründung siehe Bankenverband), die Krisenländer sowieso, die Wahlkämpfer in Frankreich genauso wie der geballte ökonomische Sachverstand aller Chefvolkswirte. Und die EU geht dafür gleich mal wieder einen eigenen Pakt ein. Alles wie immer.

Da kann das Wachstum noch so aufgehübscht sein mit Begriffen wie “nachhaltig”, “intelligent” oder “integrativ” – am Ende geht es doch nur um eine positive Veränderungsrate des BIPs. Wer damit hadert, wartet mit seiner Wachstumskritik bis zum Kirchentag. Oder schreibt seine Zweifel, wie der Bundesfinanzminister, in Gastbeiträgen für “Christ & Welt” nieder. Um sich dann wieder dem Tagesgeschäft widmen zu können.

Nein, glücklich sind wir zwar nicht mit dem BIP als Messgröße des Wohlstands. Zumindest in den westlichen Industriestaaten haben wir da sättigungsbedingt ein gespanntes Verhältnis. Wächst es, finden das inzwischen viele bei uns unanständig, weil das den Planeten kaputt macht. Das Gegenteil – Stagnation oder gar eine Rezession – mag aber auch keiner so richtig. Denn das kostet Arbeitsplätze, schafft soziale Spannungen und schlägt nachweislich auf die Gemüter. Außerdem ist ohne Wachstum die Schuldenkrise in Europa nicht mehr zu wuppen. Andererseits wächst das BIP ja selbst, wenn Maschinen kaputtgehen, Menschen zu Pflegefällen werden oder Atommülltransporte durch Deutschland schaukeln.

Es ist also theoretisch schon sinnvoll, dass sich die Enquetekommission nach Ersatz umschaut für den ungeliebten Wohlstandsindikator, zumindest nach einer Ergänzung. Noch vor Ende der Legislaturperiode wollen die 17 Bundestagsabgeordneten und 17 Sachverständigen ihren Bericht vorlegen.

Es gibt da nur ein Problem: Schon jetzt ist absehbar, wie die Antwort nach zahlreichen Sitzungen, Gutachten und Expertenanhörungen wahrscheinlich aussehen wird. Wie immer. Wie seit Jahrzehnten. Und zwar so: Wachstum darf nicht mehr der alleinige Maßstab für den Wohlstand einer Gesellschaft sein. Ach ja. Aber man darf es auch nicht verteufeln. So, so. Dann wird noch der eine oder andere schicke neue Indikator vorgestellt, den man künftig berücksichtigen wolle – und das war es dann.
Spätestens nach einer Woche schert sich kein Mensch mehr um den “Nationalen Wohlfahrtsindex”, das “Wohlstandsquartett”, das “Indikatorenbündel Wirtschaftsleistung, Lebensqualität und Nachhaltigkeit” oder was auch immer zur Ergänzung des BIPs erfunden wurde. Aber alle werden wieder auf das BIP starren.
Es ist natürlich anmaßend, der Kommission schon nach der Hälfte ihrer Amtszeit zu prognostizieren, dass ihre Arbeit ausgeht wie das Hornberger Schießen. Gibt es denn jetzt nach fünf Jahren Krise nicht überall ein Umdenken – bei den Ökonomen, den Politikern, den Wirtschaftsführern? Da müssen dann doch auch mal Maßstäbe rauskommen, die als Orientierungsgrößen besser geeignet sind als das BIP. Tatsächlich werden doch weltweit schon ausgefeilte Wohlstandsthermometer entworfen.
Doch es wird nicht funktionieren. Denn es ist nicht ein Mangel an alternativen statistischen Größen, der uns auf das Wachstum starren lässt. Um die Frage zu beantworten, ob es den Menschen in einem Land besser geht, kann man sich ja – je nach Vorliebe – die Arbeitslosenquote, den Gini-Koeffizienten, die Lebenserwartung oder die Wasserqualität von Badeseen ansehen. Es geht nicht um die Messung des wie auch immer gearteten Glücks eines Landes. Wir kleben am BIP aus dem uralten, immergleichen Grund: weil sein Wachstum die Verteilungsfrage entschärft.

Wenn die Enquetekommission also tatsächlich Alternativen zum Wachstumszwang entwickeln will, sollte sie auch gleich ein kollektives Umerziehungsprogramm ausarbeiten – Arbeitstitel: “Teilen ist geil”. Nur das könnte den Aufstand bei einer Abkehr vom Wachstumsziel etwas abmildern.

Veröffentlicht in News | Kommentieren

RESPONDER event on “Green ICT for Growth and Sustainability?”

30.05.2012-01.06.2012 in Vienna

RESPONDER Multinational Knowledge Brokerage Event on
Green ICT for Growth and Sustainability?
Linking Science and Policy

ICTs (Information and Communication Technologies) are widely regarded as enablers of “green growth” in various sectors of the economy and important means to tackle environmental challenges such as climate change. ICT systems enable more sustainable production and consumption processes (ranging from product-specific improvements to entire “smart systems” e.g. in transport or buildings) and have the potential to influence consumer choice and behaviour (e.g. reduced travel needs through telework; change of driving behaviour and energy use patterns through “smart technologies”). At the same time, ICT are expanding the use of technology, which leads to increased energy consumption and ICT also have considerably direct environmental impacts in terms of materials throughput and end-of-life treatment. Hence, there are various puzzling questions raised within the ICT domain with regards to its contribution to economic growth and sustainable consumption.

The RESPONDER Knowledge Brokerage event on “Green ICT for Growth and Sustainability?” focuses on potentials and challenges within the ICT domain with regards to their contribution to green growth and sustainable consumption. In particular, the aim is to stimulate discussions on the issues of network standby consumption, energy labeling, and smart metering, amongst others. The event aims to foster networking, mutual understanding and knowledge exchange between policy-makers and experienced researcher in the field.

Exemplary topics to be explored in system mapping sessions:

  1. What impacts on residential energy consumption can be expected from the introduction of energy labeling on consumer electronics?
  2. What is the potential of smart metering in encouraging energy savings in the long run?
  3. Will cloud computing lead to overall savings of energy and other resources

Keynote Speakers:
Lorenz Erdmann, Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research
Lorenz Hilty, University of Zurich & Empa
Peter Johnston, European Policy Center & Club of Rome
Inge Ropke, Technical University of Denmark
Vida Rozite, International Energy Agency

Number of participants limited to 40 people
Registration Deadline: April 20, 2012

Time: May 30 to June 1, 2012
Place: Vienna University of Economics and Business, Austria

Further information find here.

Veröffentlicht in Konferenz | Kommentieren

International Conference on “Strategies for a New Economy” – Registration now open

18.-20.06.2012 in Annandale-on-Hudson/NY

Conference of the New Economics Institute on “Strategies for a New Economy”.

“Economics is not an exact science; it is in fact, or ought to be,something much greater: a branch of wisdom. ” -E.F. Schumacher in Small is Beautiful

We are at a turning point in history. Rising temperatures are now recognized as a sign of a planet in crisis. Inequities between rich and poor, North and South, grow ever deeper. The global economy has failed in its promise to produce and deliver basic goods in an efficient manner for an expanding population, leaving increasing numbers in abject poverty.

The environmental crisis, the equity crisis, and the crisis of distributed production, all have their roots in the current economic system with implications for our culture, our society, and for our health and well being.

What would an economy built on principles of fairness and sustainability look like? How do we model it; where is it emerging; how do we collectively strategize to fully implement it? These are the pressing questions of our time.

In response, the New Economics Institute is convening “Strategies for a New Economy,” a conference June 8-10th at Bard College on the Hudson River in New York State. It will gather together what are often diverse and scattered efforts to reshape our economic system, place them under one tent, and raise the flag to announce that transitioning to a new economy will mean engaging politicians, researchers, media, educators, citizen activists, business leaders, financial experts, scientists, union workers, cultural leaders, advocates for the disenfranchised, and youth — all working together to achieve a common goal.

The three-day conference will include over 60 workshops, plenary gatherings, and participatory strategizing sessions organized in 10 theme areas (see below). “Strategies for a New Economy” will highlight best research and best practice under each theme and ultimately demonstrate that a decentralized, sustainable, cooperative economy is already taking shape. Registration is now open. We invite you to be part of the dialogue.

Time: 18.-20 June 2012
Place: Annandale-on-Hudson, New York State, USA

For more details please visit the website.

Veröffentlicht in Konferenz | Kommentieren

Kurier Interview mit WIFO-Chef zu “WWWfor Europe”

28.02.2012

Interview mit Karl Aiginger erschienen im Kurier vom 28.02.2012:

“WIFO-Chef: Triple W statt Triple A”

Mit dem Internet hat das Forschungsprojekt „WWWfor Europe“ nichts zu tun. Die drei W stehen für Welfare, Wealth, Work (Wohlfahrt, Wachstum und Beschäftigung). Unter diesem Titel soll das heimische Wirtschaftsforschungsinstitut in den nächsten vier Jahren im Auftrag der EU-Kommission die wissenschaftliche Basis für ein neues Wachstumsmodell erarbeiten. Der Auftrag ist mit 8 Millionen Euro dotiert, das WIFO arbeitet dabei mit 32 Instituten quer durch Europa zusammen.

Ziel ist, dass die EU, die an Wettbewerbsfähigkeit verliert, dynamischer wird, gleichzeitig ökologischer wirtschaftet, darüber aber die soziale Komponente nicht vernachlässigt.

WIFO-Chef Karl Aiginger ist überzeugt, dass ein Wandel in Europa möglich ist, man dürfe aber nicht ausschließlich auf Sparprogramme setzen. Auch Wirtschaftskammer-Chef Christoph Leitl hält ein stärkeres Wachstum ohne Aufgabe der sozialpolitischen Ziele möglich, es mangle bisher aber an der Umsetzung durch die Politik.

Erste Ergebnisse soll es bereits im Herbst geben: Bis dahin wollen die Forscher Empfehlungen für eine Sanierung Griechenlands erarbeiten

Den gesamten Artikel lesen sie hier.

Veröffentlicht in News | Kommentieren

“Visionen für den Wandel” auf Ö1

19.03.2012

Gespräche des

Montag, 19. März 2012, 16:00 Uhr in der Sendereihe Passagen* auf Ö1

“Visionen für den Wandel”. In der Gesprächsreihe “Im Zeitraum” diskutieren der Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer und der Jurist und Nachhaltigkeitsmanager Werner Wutscher mit Johannes Kaup. Aufgenommen im ORF RadioKulturhaus am 7. März 2012.

Der Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer und der Jurist und Nachhaltigkeitsmanager Werner Wutscher im Gespräch mit Johannes Kaup.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Rohstoffknappheit und der Vertrauensverlust in die herkömmlichen Formen der Politik haben eines gemeinsam: Sie sind Symptome einer Krise des gesamten Systems. Mit apokalyptischen Untergangs-Szenarien wird der Wandel nicht zu schaffen sein. Nötig sind Visionen und ein ökologisch und sozial gerechtes Wirtschaften.

Nachzuhören hier.

Veröffentlicht in News | Kommentieren
  • News

    Vortrag
    Erderetten Vortrag "Die Zukunft des Wohlstands - Ökologische Ökonomie"
    14.06.2012 München Vortrag mehr >

    News
    40 Jahre Diskussion über die "Grenzen des Wachstums"
    29.05.2012 auf Ö1 mehr >

    Veranstaltung
    Fachkongress Ressourceneffizienz und Umwelttechnologie
    22.05.2012 Wien mehr >

    Veranstaltung
    Niko Paech am Podium "Wachstum und/oder Nachhaltigkeit" des 98. Katholikentages
    17.05.2012 Mannheim mehr >

    News
    Bericht des Club of Rome
    08.05.2012 taz mehr >

  • Mai 2012
    Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4 5 6
    7 8 9 10 11 12 13
    14 15 16 17

    Niko Paech am Podium "Wachstum und/oder Nachhaltigkeit"

    16:00

    98. Katholikentag in Mannheim, Museum Weltkulturen

    18 19 20
    21 22

    Envietech 2012: Fachkongress Ressourceneffizienz und Umwelttechnolgie

    09:00 – 17:00

    in Wien, Hofburg

    23

    Konferenz "Weg vom Wachstum - Wege zur 2000-Watt-Gesellschaft"

    18:00 – 20:15

    in St. Gallen, Schweiz

    24

    Konferenz "Weg vom Wachstum - Wege zur 2000-Watt-Gesellschaft"

    08:15 – 17:00

    in St. Gallen, Schweiz

    25

    Konferenz "Weg vom Wachstum - Wege zur 2000-Watt-Gesellschaft"

    08:15 – 17:00

    in St. Gallen, Schweiz

    26

    Konferenz "Weg vom Wachstum - Wege zur 2000-Watt-Gesellschaft"

    08:15 – 17:00

    in St. Gallen, Schweiz

    27
    28 29

    40 Jahre Diskussion über die “Grenzen des Wachstums”

    19:00

    auf Ö1, Sendereihe "Dimensionen"

    30

    10th annual ASPO Conference

    09:00 – 13:00

    Palais Niederösterreich, Altes Landhaus, Herrengasse 3, 1010 Vienna

    RESPONDER Multinational Knowledge Brokerage Event on "Green ICT for Growth and Sustainability?"

    19:00 – 14:00

    Vienna University of Economics and Business, Vienna

    31

    10th annual ASPO Conference

    09:00 – 13:00

    Palais Niederösterreich, Altes Landhaus, Herrengasse 3, 1010 Vienna

    RESPONDER Multinational Knowledge Brokerage Event on "Green ICT for Growth and Sustainability?"

    19:00 – 14:00

    Vienna University of Economics and Business, Vienna

    1

    10th annual ASPO Conference

    09:00 – 13:00

    Palais Niederösterreich, Altes Landhaus, Herrengasse 3, 1010 Vienna

    RESPONDER Multinational Knowledge Brokerage Event on "Green ICT for Growth and Sustainability?"

    19:00 – 14:00

    Vienna University of Economics and Business, Vienna

    2 3
    << >>
  • Eine Initiative des Lebensministeriums

    in Kooperation mit SERI