• Welches Wachstum ist nachhaltig?

    Gerade jetzt – angesichts der aktuellen Krise und der intensiven Bemühungen für ein Wirtschaftswachstum – muss mehr denn je die Frage danach gestellt werden, welches Wachstum wir für die Zukunft wollen und welche Ziele damit verfolgt werden sollen. Das Projekt „Wachstum im Wandel" beabsichtigt, möglichst viele Institutionen und Personen in einen Dialog darüber zu involvieren, wie wir diesen Wandlungsprozess in Richtung Zukunftsfähigkeit gestalten können. Ein weiteres Ziel ist, einen Beitrag zu laufenden EU-/internationalen Prozessen zu leisten und darüber in Österreich stärker zu informieren.

    Das Projekt läuft unter der Dachmarke "Wachstum im Wandel", unter der verschiedene Institutionen Aktivitäten veranstalten, die zu einem "größeren Ganzen" beitragen – um Kräfte zu bündeln und mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.

    Das bereits von SERI/Karuna Consult erarbeitete Argumentarium „Welches Wachstum ist nachhaltig?" bildet die Grundlage einer vertiefenden Diskussion.

“GDP and beyond – Gibt es Alternativen zum Wachstum und was bedeutet das für Regionen und Regionalentwicklung?” – STRAT.ATplus-Synergieveranstaltung und Buchpräsentatin am 28.9. in Wien

Am 28. September 2010 findet veranstaltet von der ÖROK die STRAT.ATplus-Synergieveranstaltung “GDP and beyond – Gibt es Alternativen zum Wachstum und was bedeutet das für Regionen und Regionalentwicklung?” in Wien statt.

Für nähere Informationen hier klicken!

Programm

Danach Buchpräsentation “Postwachstumsgesellschaft. Konzepte für die Zukunft”, herausgegeben von Dr. Irmi SEIDL und Prof. Dr. Angelika ZAHRNT, für mehr Infos zur Buchrpäsentation hier klicken!

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Endlich – intelligent, erneuerbar, sinnlich! Klimaschutz: die Chance für Mensch, Gemeinden und Wirtschaft

Der Umweltdialog stellt sich der Energie- und Mobilitätsfrage. Diese fordert technische Innovation und Verhaltensänderung zum Schutz des Klimas und zur Schonung endlicher Ressourcen. Sparsamer Energieeinsatz, Energieautarkie und Erneuerbare, alternativer Verkehr, Elektromobilität und intelligentes Mobilitätsmanagement zeigen Lösungen auf. Mutige Menschen in der Wirtschaft und Gemeinden nützen bereits die Chancen und haben sich mit innovativen Projekten auf den Weg in die Zukunft gemacht.

Das Wachstumsmodell und unser Lebensstil stehen auf dem Prüfstand. Werden wir aus den Erfahrungen lernen?

Im Rahmen der Technologiegespräche des Europäischen Forum Alpbach organisierte das Lebensministerium erstmals einen Arbeitskreis, der eine Follow-up Veranstaltung zur Wachstum im Wandel Konferenz darstellt. BM Niki Berlakovich, Jacqueline McGlade, die Direktorin der Europäischen Umweltagentur, Prof. Armin Reller aus Augsburg und zahlreiche klima.aktiv Partner beschäftigten sich interaktiv mit Ressourcenfragen im Zusammenhang mit Klima, Mobilität und Sozialkapital. Alle Präsentationen stehen hier folgend zum Downloaden bereit:

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Umfrage: BürgerInnen wollen kein Wachstum um jeden Preis

Eine Umfrage zeigt: Mit einem rein marktorientierten Wirtschaftssystem findet sich nur noch ein sehr geringer Anteil der ÖsterreicherInnen ab. 54 Prozent glauben nicht, dass Wachstum ihnen mehr Lebensqualität bringt. Mehr dazu in der Presse; um ganzen Artikel online zu lesen, bitte hier klicken!

Auch unsere deutschen Nachbarn wollen kein Wachstum um jeden Preis. Umweltschutz und sozialer Ausgleich sind den Menschen dagegen sehr wichtig. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der deutschen Bertelsmann Stiftung zeigt, dass fast drei Viertel der Befragten in Deutschland den Selbstheilungskräften der Märkte misstrauen. Um ganzen Artikel online zu lesen, bitte hier klicken!

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1. Fachtagung “Wie sicher ist die Rohstoffversorgung für die Energietechnologien der Zukunft?” – 11.10. in Wien

Grenzen des Wachstums durch sinkende Produktionsraten bei fossiler Energie, Metallen und anderen Ressourcen?

Kaum ein Zitat macht die Herausforderung vor der die Menschheit steht so deutlich wie jenes der IEA, das sowohl die „Energiestrategie Österreich“ als auch die „Energieforschungsstrategie Österreich“ einleitet: „Das Weltenergiesystem steht an einem Scheideweg. Die derzeitigen weltweiten Trends von Energieversorgung und -verbrauch sind eindeutig nicht zukunftsfähig, … (Es) braucht nichts Geringeres als eine Energierevolution.

Im Rahmen der Tagung sollen folgende Fragen bestmöglich beantwortet werden:

> Haben wir genügend Rohstoffe um zum Beispiel eine e-Mobilität mit einer Milliarde Kraftfahrzeugen und eine weitgehend Erneuerbare Energieversorgung möglich zu machen?

> Bei welchen Metallen, Seltenen Erden etc. ist die Versorgungssituation kritisch?

> Ist die Versorgung aus geologischen und/oder geopolitisch-ökonomischen Gründen gefährdet?

> Welche Strategien zur Aufrechterhaltung der Versorgung gibt es? Was kann Europa, Österreich, ein Betrieb, jeder Einzelne tun?

Mehr Infos und aktuelles Programm zur 1. Fachtagung “Wie sicher ist die Rohstoffversorgung für die Energietechnologien der Zukunft?” am 11. Oktober von 13:00 bis 17:30 Uhr in Wien finden Sie hier.

Ort: Raiffeisen Forum, F.W.-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien

Veranstalter: BMVIT, Lebensministerium und ÖGUT

Anmeldung: Aufgrund des limitierten Platzes ersuchen wir um Anmeldung per e-mail (Betreff: “Tagung 11. Oktober”) bis 1. Oktober an office@oegut.at . (Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.)

Einladung inkl. Programm

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“Transformationen – Auswege aus der Wachstums- und Klimakrise”: IÖW/VÖW-Jubiläumstagung am 24.9. in Berlin

25 Jahre Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Vereinigung für Ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) – das sind 25 Jahre frische Ideen für Nachhaltiges Wirtschaften. Am Freitag, 24.September feiert das IÖW und VÖW ihren Geburtstag auf der Jubiläumstagung „Transformationen – Auswege aus der Wachstums- und Klimakrise“.

Mit der Gründung von IÖW und VÖW im Jahr 1985 sollten „Auswege aus dem industriellen Wachstumsdilemma“ gefunden werden. 25 Jahre danach, sind die Themen Umweltbelastung und Klimawandel sowie die Kritik an der Wachstumsgesellschaft dringlicher denn je. Alternative Konzepte und Experimente existieren in großer Zahl, bleiben aber in der Nische. Oder ihre Wirkungen werden durch negative Effekte an anderer Stelle relativiert.

Die Tagung fragt nach Schlüsselkonzepten für nachhaltige Transformationen sowie nach Handlungsstrategien und Akteuren für ihre Umsetzung. Transformationen vordenken, Transformationen beginnen – die Tagung knüpft an Forschungsansätze des IÖW und Initiativen der VÖW an.

Veranstaltungsort:
Kalkscheune
Johannisstraße 2,
10117 Berlin

Beginn: 9:00 -17:30

Weitere Informationen unter www.voew.de/aktiv/a_veranst_25_jahre_voew.html

Programm unter http://www.ioew.de/veranstaltungen/transformationen_auswege_aus_der_wachstums_und_klimakrise/?view=591&cHash=d891ddcf4a46c14c704f6e66b50828f5

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“Zukunft neu denken – Risiken wachstumsabhängiger Lebensstile und mögliche Alternativen” – Veranstaltung des Denkwerks Zuzkunft am 16.9. in Bonn

Die Clusterveranstaltung des Denkwerks Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung unter dem Titel “Zukunft neu denken – Risiken wachstumsabhängiger Lebensstile und mögliche Alternativen” findet am Donnerstag, 16. September 2010 im Wissenschaftszentrum Bonn (Ahrstraße 45, 53175 Bonn, Raum S1/2) statt.

Programm und Details erfahren Sie hier.

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“Politik in der Wachstumsfalle – Mit Wachstum aus der Krise oder mit Wachstum in die Krise?” – Loccum Nachlese

Die Tagung der Evangelischen Akademie Loccum fand vom 2. bis 4. Juli 2010 unter dem “Thema Politik in der Wachstumsfalle – Mit Wachstum aus der Krise oder mit Wachstum in die Krise?”  statt.

Hier können Sie sämtliche Unterlagen zur Tagung downloaden (Tagungsprogramm,  Kurz-Biografien der ReferentInnen,  Zusammenfassungen von Vorträgen, Präsentationen, Links, Artikel, Berichte, etc.). Besonders empfehlenswert ist das Impulspapier von Gerhard Scherhorn.

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Neues Zukunftsdossier “Zur Zukunft der Arbeit”

212 Millionen Menschen auf der Welt waren nach Schätzung der Internationalen Arbeitsorganisation im Jahr 2009 arbeitslos, fast 34 Millionen mehr als im Jahr 2007 vor dem Ausbruch der Krise und mehr als je zuvor (ILO 2010). Doch die Finanzkrise wird überlagert von einem Strukturwandel, der durch eine zunehmende Sättigung der Gütermärkte in allen spätindustriellen Ökonomien gekennzeichnet ist. Ein Trend, der neben Produktionsverlagerungen sowie weiteren Produktivitätssteigerungen den Abbau von Arbeitsplätzen im produzierenden Sektor beschleunigen wird und dem – wenn so gewünscht – allein durch eine Ausweitung des Dienstleistungssektors entgegengewirkt werden kann.

Das vorliegende Zukunftsdossier geht von der These der tendenziell schwindenden Erwerbsarbeit in hochproduktiven Ökonomien sowie von der – wie Franz Fischler formuliert – Chance aus, durch flexiblere Arbeitszeitmodelle zu mehr Lebensqualität für die Menschen zu finden. Gerade wirtschaftliche Krisenzeiten könnten dazu verleiten, nur mehr den Arbeitsmarkt bzw. die Zahl der Arbeitslosen sowie die Bemühungen zu deren Verringerung in den Blick zu nehmen. Dies wäre jedoch eine zu reduktionistische Sichtweise, wenn es um das Thema „Zukunft der Arbeit“ geht.

Wir nähern uns dem Thema daher in fünf Fragestellungen, denen mögliche Antworten gegenübergestellt werden.

Download hier oder unter Publikationen.

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“Wirtschaft ohne Wachstum” – Jahrestagung der Vereinigung für Ökologische Ökonomie, 23.-25.9. in Freiburg

Die Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ) will in Freiburg mit der Entwicklung eines Leitbildes beginnen, das sich komplett vom Wachstumsdogma distanziert. Sie strebt damit an, zu einer langfristigen Plattform für all jene zu werden, die eine auf Wachstum beruhende Ökonomie für unvereinbar mit nachhaltiger Entwicklung halten. Wer sich in diesen Prozess einbringen möchte, sollte die Teilnahme an dieser Tagung unbedingt erwägen.

(Mit Hilfe der Selbach-Stifung kann die VÖÖ StudentInnen, die zur Tagung kommen möchten, in bescheidenem Umfang unterstützen.)

Die Jahrestagung der VÖÖ findet in Freiburg vom 23.-25. September statt und trägt den Titel “Wirtschaft ohne Wachstum”.

Nähere Informationen zu Hintergrund, Anmeldung, Programm und Förderung von Studierenden finden Sie hier.

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Rundbrief Forum Umwelt und Entwicklung: Wohlstand durch/ohne/statt Wachstum?

Lesen Sie den neuen Rundbrief (Ausgabe 02/2010) des Forums Umwelt und Entwicklung mit dem Schwerpunktthema “Wohlstand und Wachstum” hier nach.

Für etwas Vorgeschmack hier einige Artikeltitel des Rundbriefes:

  • Der Traum vom „grünen Wachstum“ (Bernd Sommer/ Harald Welzer)
  • Die Grenzen des Wachstums – Die Herausforderung unserer Zeit (Michael Müller)
  • Abschied vom Entkopplungsmythos – Ankunft in der Postwachstumsökonomie (Niko Paech)
  • Die Wirtschaft braucht neue Maßstäbe – Wann beginnt der Umbau? (Friedel Hütz-Adams)
  • Wachstum und Wohlfahrt – Bruttoinlandsprodukt und Alternativen (Hans Diefenbacher)
  • Zum Glück gibt es Bhutan – Das Konzept „Gross National Happiness“ (Manfred Kulessa)
  • Wachstum schafft Armut – Entwicklung durch Schrumpfung? (Pierre L. Ibisch/ Lars Schmidt/Lisa Freudenberger/ Martin Schluck)
  • Gerechtigkeit jenseits von Wachstum (Barbara Muraca / Tanja von Egan-Krieger)
  • Das Recht auf Entwicklung ist kein Recht auf (fossiles) Wirtschaftswachstum (Anika Schroeder)
  • Nachhaltiger Konsum jenseits des Wachstums (Sylvia Lorek)
  • Wie nachhaltig waren die deutschen Konjunkturprogramme? (Florian Prange/ Damian Ludewig)
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Eine Initiative des Lebensministeriums in Kooperation mit: